Dagmar Hallerbach’s Pferde Welt

Geschichte und Bilder meiner Pferde: Zigeuner und Thabita

Unser Kennenlernen

Meine Eltern sind eine schwarze Traberstute namens Dolly und Maadi, ein Araberschimmel.

Dolly gehörte Britta und Maadi ihrer Freundin Silke.

Als ich das Licht der Welt erblickte hatte Britta somit also zwei Pferde.

Auf Dauer wurde ihr dieses aber zuviel und auch zu teuer.

Auch hatte sie zu wenig Zeit für uns und so kam ich dann für einige Zeit zu meinem Vater.

Doch auch für Silke wurde ich zuviel und sie wollte mich kurzer Hand verkaufen.

So kam es dann das Britta ihrer Bekannten von mir erzählte.

Diese Bekannte war Dagmar.

Eigentlich wollte Dagmar kein zweites Pferd, denn sie hatte ja schon ihren Zigeuner und mit ihm hatte sie auch genug zu tun.

Britta schlug dann jedoch vor, dass sie mich ja gemeinsam kaufen könnten, dann wäre es leichter für Beide.

Kurz gesagt…

Dagmar sollte sich finanziell an mir beteiligen.

Doch Dagmar war von der Idee nicht wirklich begeistert, denn sie wollte doch kein weiteres Pferd, und schon gar nicht ein halbes.

Sie war der Meinung, dass so etwas nur Probleme mit sich bringt.

Was wäre wenn die Meinungen in meiner Erziehung und im Umgang verschieden wären, oder es auf eine andere Art nicht funktioniert und es zu Streitigkeiten kommt.

Aber zum Glück ließ Britta nicht locker.

Sie redete auf Dagmar ein und überredete sie dann schließlich, wenigstens mal zum anschauen mit zu mir zu kommen.

Das hat sie dann auch getan. Eines Tages kam Dagmar dann auch  zu dem Hof auf dem ich zu Hause war.

Als sie bei mir ankamen sind, kamen sie zu sechst in die Weide. Dort liefen wir in einer Herde aus 13 Pferden.

Ich war damals ein Jahr alt.

Ich, von Natur aus neugierig, ging auf sie zu, beachtete fünf von ihnen gar nicht, obwohl sie mir alle bekannt waren, nur Dagmar war mir fremd.

Irgendwie zog es mich zu ihr, wahrscheinlich war meine Neugierde einfach zu groß.

Ich ging um sie herum, kam von hinten zu ihr, schob meinen Kopf unter ihren Arm durch und schmiegte mich an sie.

All meinen unwiderstehlichen Charme habe ich eingesetzt…*smile*.

Da war es dann ganz schnell um sie geschehen.

Sie verlor ihr Herz an mich.

Seitdem ist sie doch tatsächlich der Meinung, das ich sie mir als mein Frauchen ausgesucht habe.

So kam ich dann in den Stall wo Dagmar mit ihrem Zigeuner zu Hause war, und das Schöne daran war, das sie auch dort wohnte, direkt auf dem Hof.

So war sie immer da, auch wenn mal wenig Zeit vorhanden war.

Ich habe mich dort schnell eingelebt, es war ja alles so toll!

So viel Platz zum laufen und spielen und auch viele Spielkameraden.

Nac einer Zeit aber gab es Probleme zwischen Dagmar und Britta.

Dagmar war nicht einverstanden wie Britta mit mir umging.

Sie ist immer sehr laut und ungehalten, so ganz anders als Dagmar.

Dagmar war immer der ruhige Pol und sie mag auch keine lauten Stimmen und schon gar nicht wenn sie dabei noch aggressiv sind.

Und so kam es immer öfter zu Auseinandersetzungen zwischen den Beiden.

Britta wollte mich dann wieder verkaufen,ich wurde ihr zu viel, das aber hat Dagmar nicht zugelassen.

*Hihi*… sie hat Britta richtig zusammengestaucht, so kannte ich sie gar nicht. Sie war richtig böse geworden und hat Britta echt mal die Meinung gesagt.

Na ja, auf jeden Fall gehörte ich von nun an nur noch zu Dagmar.

Britta kam nun auch gar nicht mehr oft zum Stall, und wenn doch, dann durfte sie nicht in meine Nähe kommen.

Bei Dagmar war es auch echt mal schöner und vor allem ruhiger, und es wurde auch ganz viel gekuschelt. Regelrechte Kuschelstunden gab es…

Ja, das ist nun alles zehn Jahre her.

Ich hatte bei Dagmar eine schöne Kindheit und Jugendzeit  und habe mich so zu einem wirklich tollen Pferd entwickelt.

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